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Image of Atlas Cedar
Holzige Noten

Atlaszeder

Atlaszeder zeigt die warmere, sussere Seite des Zedernholzes. Wahrend andere Zedern trocken und herb bleiben, hullt Atlaszeder einen in eine weiche, cremige Holzigkeit mit sanft harzigen, fast honigartigen Untertonen. Man kann sie sich als die zuganglichere, sonnengewarmte Verwandte des Zedernholzes vorstellen - immer noch unverkennbar holzig, aber mit einer abgerundeten, leicht oligen Fulle, die wunderbar auf der Haut nachklingt.
Eine Variante von Zedernholz
Herkunft und Extraktion
Die Atlaszeder (Cedrus atlantica) wachst in den Atlasgebirgen von Marokko und Algerien und gedeiht in Hohenlagen zwischen 1.300 und 2.200 Metern. Das atherische Ol wird durch Wasserdampfdestillation aus Holz und Sagemehl gewonnen und ergibt eine dickflussige, goldbraune Flussigkeit mit herausragender Haltbarkeit. Marokko bleibt der Hauptproduzent, wobei die Walder von Azrou und Ifrane besonders geschatzte Quellen sind.
Geschichte und Kultur
Die Atlaszeder ist seit Jahrhunderten fur Berbergemeinschaften heilig und wurde im traditionellen Hausbau sowie als Rauchermittel bei spirituellen Zeremonien verwendet. Die alten Agypter importierten Zedernholzol - wahrscheinlich von dieser Art - fur Einbalsamierungen und Tempelrituale. Heute stehen die Atlaszedernwalder Marokkos unter UNESCO-Biospharenschutz, und nachhaltige Ernte ist unerlasslich geworden, da die Nachfrage nach dem Ol in der Luxusparfumerie weiter steigt.
Chemie und Molekularstruktur
Atlaszedernol ist reich an Sesquiterpenen, insbesondere Alpha-Himachalen, Beta-Himachalen und Gamma-Himachalen, die zusammen uber 50% des Ols ausmachen. Diese Himachalen-Verbindungen sind verantwortlich fur das charakteristisch warme, suss-holzige Profil, das es von anderen Zedernholzern unterscheidet. Atlanton, ein weiteres Schlusselmolekul, verleiht die cremige, leicht balsamische Nuance, die Parfumeure so schatzen.

Düfte mit Atlaszeder

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