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Nympheal
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Besondere Noten

Nympheal

Nympheal bietet einen opulenten, frischen Maiglöckchen-Charakter mit wässrig-floralen Facetten und einem markanten Lindenblütenakzent. Es ist außerordentlich diffusiv - ein einzelner Duftstreifen kann einen ganzen Raum mit seiner leuchtenden floralen Aura füllen. Der Duft wirkt zugleich aquatisch und grün und ruft Bilder von Seerosen auf einem stillen Teich hervor. Im Vergleich zum inzwischen verbotenen Lilial besitzt es einen natürlicheren, komplexeren Charakter mit cremigem Volumen und beeindruckender Tiefe.
Herkunft und Extraktion
Nympheal wurde von Givaudan entwickelt und existierte jahrelang als captives Molekül, bevor es der breiteren Duftindustrie zugänglich gemacht wurde. Sein Name wurde von Claude Monets berühmter Serie von Seerosengemälden inspiriert - 'Nymphéas' im Französischen - eine poetische Anspielung auf den wässrigen, floralen Charakter des Moleküls. Es tauchte erstmals in Kilians Woman In Gold (2017) auf, wo es half, die leuchtende florale Signatur des Duftes zu kreieren.
Geschichte und Kultur
Nympheals Aufstieg zur Prominenz ist eine Geschichte, in der Notwendigkeit auf Innovation trifft. Als die EU Lyral und Lilial verbot - zwei Moleküle, die den Maiglöckchen-Akkord in unzähligen klassischen Parfüms geformt hatten - stand die Branche vor einer Krise. Ganze Duftformeln mussten über Nacht reformuliert werden. Nympheal erwies sich als der treueste und potenteste Ersatz, der die Lücke nicht nur füllte, sondern völlig neue kreative Möglichkeiten eröffnete. Nach den Prinzipien der Grünen Chemie entwickelt und vollständig biologisch abbaubar, setzt es auch neue Maßstäbe für verantwortungsvolles Zutatendesign.
Chemie und Molekularstruktur
Nympheals chemischer Name ist 3-(4-Isobutyl-2-methylphenyl)propanal mit der Summenformel C14H20O und der CAS-Nummer 1637294-12-2. Es ist ein Propanal-Typ-Maiglöckchen-Aldehyd, das zur selben Strukturfamilie wie die verbotenen Lilial und Lyral gehört, aber ein deutlich verbessertes Sicherheitsprofil besitzt. Seine Geruchsschwelle von nur 0,021 ng/L Luft macht es zu einem der potentesten Maiglöckchen-Moleküle, die je geschaffen wurden. Nympheal wurde nach OECD-Bioabbaubarkeitsrichtlinien und Givaudans Safe-by-Design-Ansatz entwickelt.

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